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Das Bundesamt für Gesundheit zählt alle Personen ab 65 Jahren zur Risikogruppe, wenn es um das Corona-Virus geht - egal ob sie fit oder gebrechlich sind. Ist das gerechtfertigt? Das Berner Generationenhaus hat bei Fachpersonen nachgefragt - unter anderem bei Delphine Roulet Schwab, Präsidentin von GERONTOLOGIE CH.
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU, Pro Senectute Schweiz und Gesundheitsförderung Schweiz haben gemeinsam mit den Fachpartnern Physioswiss, der Rheumaliga und dem ErgotherapeutInnen-Verband die Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» ins Leben gerufen. Das Gesamtprojekt liefert Informationen und Tipps für Privat- und Fachpersonen rund um das Thema Training zur Sturzprävention.
Die Corona-Pandemie rückt Schweizer Rentnerinnen und Rentner in den Fokus, die alleinstehend und ohne Kinder alt werden. Das sind acht Prozent oder rund 100'000 Menschen, wie Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Frauen sind stärker betroffen als Männer: 43 Prozent aller 70- bis 80-jährigen Frauen leben ohne Partner – bei den Männern sind es knapp 20 Prozent. Eine neue Studie des Migros-Kulturprozent (www.im-alter.ch) analysiert, unter welchen Umständen Menschen ohne Familienangehörige altern.
Wann ist man alt? Diese Frage ist in der Corona-Krise aktueller denn je. Ältere Menschen zählen gemäss Weltgesundheitsorganisation WHO zur Risikogruppe. Die Schweiz hat die Grenze bei 65 Jahren festgelegt. Andere Länder ticken anders: In Frankreich gelten zum Beispiel Menschen ab 70 zur gefährdeten Gruppe. Doch lässt sich das Alter überhaupt an einer Zahl festmachen?
Tele Z Sendung «Konkret» vom 4. Mai 2020 mit Beatrix Horni, Vizepräsidentin GERONTOLOGIE CH
von Delphine Roulet Schwab, Präsidentin GERONTOLOGIE CH
Eine Sammlung von relevanten Informationen, Empfehlungen und Hilfsangeboten
Die Amerikanerin Suzanne Greenwalt (Belmont University, US) setzt sich im Rahmen der PACER-Projektes (Post-Acute COVID-19 Exercise & Rehabilitation) auseinander mit Überlegungen zu COVID-19 in der Geriatrie.
Ausserordentliche Zeiten führen auch zu kreativen Ideen. In Zusammenarbeit des Forschungszentrums Alter & Mobilität des Universitätsspitals Zürich und dem Stadtspital Waid Zürich ist ein musikalisch-unterstütztes Bewegungsprogramm für ältere Menschen entstanden: DO-HEALTH-Gruuve. DO-HEALTH steht für «Gesund und Aktiv älter werden» und ist ein europaweites Präventionsprojekt zur Verzögerung des physiologischen Alterungsprozesses und Risikosenkung altersbezogener chronischer Erkrankungen.

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