Im höheren Lebensalter wird der Wohnraum zunehmend zum zentralen Lebensmittelpunkt

Die Arbeitsgruppe Leben & Wohnen

Die meisten älteren Menschen wollen so lange als möglich zu Hause wohnen bleiben. Dabei steht nicht nur die eigene Wohnung, sondern auch die Wohnumgebung im Fokus. Nebst baulichen Aspekten beeinflussen soziale, finanzielle und räumliche Gestaltungsmöglichkeiten ein erfolgreiches Altern in den eigenen vier Wänden.

Dieses Anliegen kann indes nur Realität werden, indem sich involvierte Akteure austauschen. Dazu gehören Anbieter und Bewirtschafter von Wohnraum (Investoren, Bauherrschaften, Immobilien-fachleute, Architekten usw.) ebenso wie die Nutzer von Wohnraum und Intermediäre mit guten Kenntnissen des Nutzerbedarfs (Fachleute der Gerontologie, Pflege, Betreuung).
Idee ist, dem alterstauglichen und damit generationenfreundlichen Planen und Bauen verstärkt Beachtung zu verschaffen und Umsetzungshilfen für interessierte Kreise bereitzustellen.

Die Arbeitsgruppe verfolgt folgende Tätigkeiten:

  • Best practice: Recherche und Publikation guter Beispiele von Sanierungen/Neubauten für Wohnen im Alter. Erfahrungsaustausch und Diskussion (u.a. Akteure der Immobilienwirtschaft, Fachleute aus der Gerontologie mit Bezug zu Wohnen im Alter).
  • Wissenstransfer: Interesse für gerontologische Aspekte wecken bei Investoren und Bauherrschaften. Vorausschauende Akteure erkennen das riesige wirtschaftliche Potenzial der immer älter werdenden Bevölkerung und wollen Wissen aus erster Hand.
  • Entwicklung von Arbeitshilfen: Screenings von Überbauungen im Hinblick auf altersgerechtes Anpassungspotenzial (z.B. im Vorfeld von Totalsanierungen).
  • Networking: Organisation von Veranstaltungen als Austauschplattform für Anbieter (Immobilien- und Projektierungssektor) und Nachfrager (Besteller wie Gemeinden, Investoren) sowie Fachpersonen aus der Gerontologie.